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Solitud

Víctor Català
Solitud

XI Bergweh

Der Sommer wäre für Mila in grausamer Langeweile verstrichen, hätten die zahireichen Besucher sie nicht ein wenig zerstreut.

Manchmal waren es Jagdgesellschaften aus der Stadt mit groen neuen Hüten, schimmernden Waffen, Jacken mit vielen groen und kleinen Taschen, umgeschnallten Riemen und Gerätschaften und gefolgt von Meuten reinrassiger Hunde, verwöhnten Faultieren mit spiegelndem Fell und wabbelndem Speck. Männer und Hunde machten gleichermaen die Berge unsicher, beschallten sie mit Gelächter und Gebell, brachten die einheimischen Jäger um den Verstand und ballerten wild entschlossen in der Gegend herum. Nur durch ein Wunder gelangte gelegentlich ein Stück Wild in ihre aufwendigen, luxuriösen Jagdtaschen, dafür brachten sie für gewöhnlich einen Bärenhunger mit, und wenn sie wie ein Wirbelsturm über das Haus herfielen, wute Mila nicht, woher sie die Eier nehmen sollte, um genügend Truites zu backen, oder die Zeit, ah die Hühner zu schlachten und zu braten. Und während jeder für vier fütterte, sah Mila zu, wie sie sich königlich amüsierten, herumalberten wie kleine Kinder, insgeheim ihre schöne Jagdkleidung und ihr kriegerisches Gebaren bewunderten, im Brustton der Überzeugung von Heldentaten erzählten, so übertrieben und weitschweifig, da es Cyrano de Bergerac zur Ehre gereicht hätte. Auch Mila hatte ihren Spa an dieser lauten Ausgelassenheit jugendlicher Schulschwänzer, und im stillen verglich sie diese geschniegelten Jäger mit denen der Gegend, rauhbeinig und flegelhaft, in zerfetzten Espardenyes, ein Hosenbein hochgerollt, das andere um die Knöchel schlotternd, den Patronengurt mit Kordel festgezurrt, das Jagdtäschchen blutverkrustet und die Flintenläufe ausgefranst vom Bleispucken.

Gelegentlich kamen auch friedlichere, bescheidenere Leute, fromme Familien, die ihren Dorfpfarrer mitbrachten, um in Notlagen abgelegte Gelübde zu erfüllen und in Sankt Pons eine Messe lesen zu lassen. Auch diese Besucher lachten und scherzten, aber auf eine viel gesetztere, angenehmere Art als die Jäger.

[...]

Abgesehen vom Kommen und Gehen dieser Besuchergrüppchen, die ihr, ob fröhlich oder traurig, Abwechslung und Einnahmen bescherten, war Mila allein. Sie verbrachte die Vormittage mit ihrem Haushalt, und nachmittags kümmerte sie sich um den Garten oder suchte sich ein kühles Schattenplätzchen zurn Nähen. Baldiret und der Schäfer waren mit der Herde in den Bergen unterwegs und Matias im Tal, wo er heute in diesem, morgen in jenem Dorf seine Almosen sammelte.

Das Sankt-Pons-Fest hatte die Eheleute wirtschaftlich vollkommen ruiniert. Zum Verlust ihres gesamten Vermögens kamen obendrein eine Unmenge Schulden, die Matias seiner Frau erst nach und nach eingestand: Schulden im Gasthaus von Murons für die ausgeliehenen Sachen, Schulden in Tavernen und Läden für Getränke und Lebensmittel, die er nicht sofort beim Einkauf bezahlt hatte, Schulden beim Herrn Pfarrer für die in Girona bestellten Loblieder und Heiligenbildchen. Ein ganzer Schwarm kleiner Schulden, zahlreich und lästig wie Stechmücken, deren mögliches Auffliegen Mila in Angst und Schrecken versetzte. Sie dachte an nichts anderes mehr als an diese Schulden und daran, wie sie sie wohl begleichen könnten, und so hatte sie nicht nur eingelenkt und sich der Schmach ergeben, Matias mit dem Kapellchen um den Hals losziehen zu sehen, sondern willigte auch ein, die Erträge seiner Betteltouren zu anderen Zwecken als dem Dienst am Heiligen zu verwenden.

>Eines Tages, wenn wir Glück haben und aus dieser Schuldenfalle wieder rauskommen, werde ich etwas sparen und der Kapelle alles bis auf den letzten roten Heller zurückzahlen...<, sagte sie sich Tag für Tag, um ihr Gewissen zu beruhigen; doch wenn ihr Mann von seinen Streifzügen zurückkehrte, ihr den Beutel zeigte und vorrechnete, was sie mit dem Geld alles anfangen könnten, schämte sie sich zu Tode. Sie wollte ihm den Mund zuhalten, ihm die Schändlichkeit seines Tuns vor Augen führen, mit allen Mitteln verhindern, dab der Schäfer von ihrem Treiben erführe und schlecht von ihnen denken könnte. Doch Matias wollte nicht verstehen, und der Schäfer erfuhr davon und dachte sich seinen Teil. Er behielt sein Urteil für sich, und Mila war überzeugt, dab er es weder durch ein Wort noch durch sein Verhalten jemals offenbaren würde, weshalb es jedoch nicht weniger streng, nicht weniger unerbittlich ausfiel. Und sie, die sie, ohne sich dessen recht bewubt zu sein, in den Augen dieses Mannes hätte wachsen und sich mit dem Strahlenglanz einer Heiligen umgeben mögen, spürte voller Wut und Verunsicherung, wie dieses Urteil sie und ihren Mann erniedrigte, sie auf eine noch tiefere Stufe stellte als Wegelagerer, denn ein Wegelagerer setzt sein Leben aufs Spiel, um andere zu berauben, während sie, völlig gefahrlos und im Schutz ihrer Vertrauensposition, die Heiligen höchstpersönlich bestahlen.

[...]

Milas von Natur aus heiteres Wesen wurde zunehmend launisch und bitter, eine unablässige Flut von Klagen ergob sich über Matias, den eigentlich ruhigen Gemütsmenschen, und verdarben schlieblich auch ihm die gute Laune. Ständig war sie ihm auf den Fersen, machte ihm Vorwürfe, beschimpfte ihn und schickte ihn aus dem Haus, damit er irgendwo ein bibchen Geld auftreibe; und er, belästigt und eingeschüchtert von ihrem unaufhörlichen Gezeter, wurde immer willenloser, bis er ihr fast blind gehorchte. So wagte er nicht einmal mehr, morgens im Bett herumzutrödeln, sondern stand früh auf, hängte das Kästchen um und machte sich auf seine lange Wanderung ins Tal. Schon nach kurzer Zeit waren die Folgen der ungewohnten Bewegung erkennbar: Das Fett des wohlgenährten Mübiggängers, der eher an ein Stück Mastvieh erinnerte, schmolz rasch dahin, in seinem Specknacken schwanden die Wülste, und die Schultern wurden die Muskeln wieder sichtbar, die Grübchen in seinen Händen verschwanden, und diese ähnelten nicht länger denen einer Äbtissin, und der Hosenbund hinterlieb keinen ringförmigen roten Abdruck mehr um seinen Bauch. Aus seinen gewöhnlich behäbigen Bewegungen wich alle Trägheit, und in sein Gesicht trat ein aufgeweckter Ausdruck, den sie von anderen Männern kannte.

Mila hätte Gott auf Knien gedankt für diesen Fortschritt, wäre er mit einer insgesamt positiven Entwicklung einhergegangen, doch je eifriger und gefügiger Matias sich zeigte, desto geringer wurde seine Ausbeute.

[...]

Von einem seiner nächsten Ausginge war er bei Einbruch der Dunkelheit noch immer nicht zurück, und am nächsten Morgen erklärte er, er habe seine Runde am Vortag zu weit ausgedehnt und Ànima um Quartier bitten müssen.

Gaietà warf ihm einen mibtrauischen Blick zu, und später, als Matias seine Umhängekapelle im Zimmer abstellte, flüsterte der Schäfer Mila betreten zu: »Ich hätte mir wohl lieber auf die Zunge beiben sollen, als zum Einsiedler zu sagen, was ich neulich gesagt habe... Jetzt ist die Medizin vielleicht gefährlicher als die Krankheit.«
»Warum denn, Schäfer?« fragte Mila verwundert.

»Wie soll ich sagen? Dieser Ànima ist nun mal eine ganz bösartige Viper...«
Mila lächelte über seine Befürchtungen: Sie wubte längst um die Fehde zwischen Ànima und dem Schäfer, verstand jedoch nicht, warum ein so gelassener, besonnener Mann wie Gaietà diesem grobschlächtigen Streuner so viel Bedeutung beimab.

Matias kam wieder in die Küche zurück, und da sie nicht weitersprechen konnten, dachte Mila bei sich: >Er mag ja ein Kaninchenräuber sein, aber das heibt noch nicht zwangsläufig, dab er jemandem etwas antun würde, der Gast in seinem Haus ist... Dazu hat er viel zuviel Angst vor der Justiz!<

Und somit wagte sie weder an diesem Tag noch in den folgenden zwei Wochen, in denen Matias mehrmals bei Ànima übernachtete, ihrem Mann Vorhaltungen zu machen, aus Angst, er könnte es als Ausrede benutzen, um nicht mehr betteln zu gehen. Allerdings nahmen die langen Abwesenheiten, die zwei und manchmal sogar drei Tage dauerten, so überhand, dab Mila unruhig wurde und glaubte, Matias ein wenig zügeln zu müssen. Überrumpelt von den ersten Ermahnungen, fing er an zu stottern und stammelte in seiner üblichen unbeholfenen Art - »ja doch...«, »na gut...«, »ich bemüh mich...«, »ich pab schon auf...« -, aber das war auch schon alles, und seinen neuen Lebenswandel behielt er weiterhin bei. Bald ging Mila von den Ermahnungen zu Predigten über und von diesen zu Befehlen; das Resultat blieb das gleiche: Er gab scheinbar nach, war aber wie eine Binse im Wind, die sich, wenn der Windstob vorüber ist, wieder aufrichtet, als wäre nichts geschehen. Immer zeitiger verlieb er das Haus, und wenn er ihr versprechen sollte, am Abend wieder da zu sein, versprach er es bereitwillig, kehrte aber dennoch nicht zurück und oft auch tags darauf nicht. Vergebens versuchte sie, ihn unter irgendeinem Vorwand aufzuhalten oder ihm Arbeiten im Haus aufzutragen: Er entwischte ihr wie ein Aal, und kaum dab sie ihn suchte, war er schon auf und davon. Gleichzeitig mit seiner Fettleibigkeit waren ihm offenbar auch seine Faulheit und Tolpatschigkeit abhanden gekommen, denn er zeigte sich plötzlich leichtfübig wie eine Gemse und verschlagen wie ein Fuchs, wenn es galt, seine Frau zu überlisten und seine Spur zu verwischen.

Bald mubte Mila einsehen, dab mit ihrem Mann tiefgreifendere Veränderungen vor sich gingen, als sie anfangs vermutet hatte: Etwas Unbekanntes hatte sich als ihr überlegen erwiesen, irgendein neues Element war in sein Leben getreten, das stärker war als sie, etwas, das die Mauer seines tierhaften Stumpfsinns durchbrochen und sie beide innerlich noch weiter voneinander entfernt hatte. Diese neue Niederlage erfüllte sie mit der rasenden Wut eines in der Falle sitzenden Raubtiers, und des Nachts in der Leere des Ehebetts drückte sie das Gesicht ins Kissen und bib in das kühle, feuchte Leinen.

Als wäre es damit des Leidens noch nicht genug, mubte sie obendrein feststellen, dab Matias immer ärmer zurückkehrte, je länger er ausblieb, und um so ungeduldiger darauf wartete, wieder loszuziehen. Schlieblich sprach sie mit dem Schifer über dieses Ritsel, und der sagte: »Ich möchte nicht gern was Schlechtes denken, und das, was ich Euch jetzt sage, mub auch nicht unbedingt wahr sein, aber... na ja, also ich habe den Verdacht, dab Euer Mann nicht betteln geht, wie er Euch gegenüber vorgibt... Vor ein paar Tagen war ich in der Gegend um dic Cabiroles, und auf einmal sehe ich drüben auf der anderen Seite zwei Gestalten vom Bau de les Olives über den Salt del Crestat gehen. Sie waren ziemlich weit weg und nicht gut zu erkennen, aber ich könnte schwören, dab es Euer Mann und dieser Galgenstrick waren... Entlang dem Bau de les Olives geht es zu keinem Dorf, soweit ich weib, und den Vögelchen am Himmel fällt auch nichts Brauchbares aus dem Schnabel... Also können sie wohl kaum auf Betteltour gewesen sein, oder was meint Ihr? Ich glaube eher, der andere schleppt ihn mit auf seine Kaninchenraubzüge, und Euer Mann ist halt, wie er ist... er wehrt sich nicht... Aber sagt vorerst noch nichts, bis wir Genaueres wissen... Ich hab ein Auge auf ihn, in Ordnung?«

Mila schwieg stiil, wie der Schäfer es ihr geraten hatte, doch sank ihr das Herz, als sie sich dieser neuen Prüfung unterzogen sah, und die Einsamkeit umschlob ihre Seele, fest und frostig wie Polareis.

Der Oktober neigte sich dem Ende zu, und die Dämmerung, die der Nacht immer mehr das Feld überlieb, beschnitt die Tage an beiden Enden mit ihrer Schattenschere und verkürzte sie merklich; Matias verbrachte fünf von sieben Wochentagen auber Haus; Arnau von Sankt Pons hatte sich seit dem Gespräch im Stall nicht mehr in der Einsiedelei blicken lassen, Ànima seit dem Fest nicht mehr; kein Mensch war in den Bergen unterwegs, abgesehen von den Reisigsammlerinnen aus Ridorta, stets gebeugt unter ihren Bündeln aus Heide- und Tragantstrünken; und selbst der Schafhirt trieb die Herde nicht mehr über Mittag in den Stall, um in der Abendkühle noch ein- mal aufzubrechen, wie er es im Hochsommer tat, sondern wanderte von zehn Uhr morgens bis vier Uhr nachmittags mit den Schafen umher; und statt sich nach Feierabend in der Küche niederzulassen, nahm er Baldiret bei der Hand und ging mit ihm hinunter nach Murons, wo der Junge einstweilen beim Herrn Lehrer eine Unterrichtsstunde erhielt, bis der Winter käme, sie ganz auf dem Hof blieben und Baldiret jeden Tag zur Schule gehen könnte. Das hatte der Schäfer sich so ausgedacht, um Mila den Kleinen nicht auf einen Schlag zu entreiben, obgleich die kluge Lösung ihr im Grunde nicht viel nützte. Den ganzen Tag allein im Haus, allein in der dunklen, leeren Küche, endlose, kalte Abende lang, ohne eine bestimmte Aufgabe, ihre Mubestunden zu füllen, beschlich Mila eine tiefe, schmerzhafte Traurigkeit. Am späten Vormittag, wenn Mensch und Tier versorgt waren und das Essen auf dem Herd köchelte, blickte sie, aller Pflichten ledig und ohne den geringsten Tatendrang, aus dem Küchenfenster auf die Flanke des Roquís Mitjà oder über die Brüstung der Dachterrasse gen Osten, von wo sie die Herde aufbrechen sah, angeführt von Baldirets Rufen, zusammengehalten von dem kläffenden, wild umherhetzenden Mussol und mit dem Schäfer als Nachhut, der an einem Riemen über der Filzjacke seine Hirtentasche aus Schaffell trug, die Pelzmütze tief ins Gesicht gezogen und den gefalteten Mantel über die Schulter gelegt hatte, den Zürgelholzstab waagerecht in der rechten Hand hielt und mit bedächtiger Würde in seinen genagelten Schuhen bergan schritt, zügig und ohne einen Fehltritt.

Die Schafe bewegten sich bald zur einen, bald zur anderen Seite des Berges, wanderten wie eine Schneewehe über den feuchten, braunen Boden; der Kleine hüpfte, stolperte, schaute sich stindig nach Mila um und sandte ihr ein Abschiedswort oder ein übermütiges Lachen; auch der Schifer drehte sich für gewöhnlich ein- oder zweimal um und winkte mit dem Stock; und wenn sich die Schneewehe in der Ferne verlor, diffus wurde wie ein Staubwölkchen, und ihre Hüter ganz mit ihr verschmolzen waren, stand Mila noch immer unbeweglich an ihrem Aussichtsposten, und ihre Augen, weit offen und träumerisch, begannen zu glänzen, wurden feucht, füllten sich mit zwei groben Tränen, die schlieblich überflossen und auf ihre verschränkten Arme tropften.

[...]

Der Schäfer war besorgt über den Zustand der jungen Frau.

»Einsiedlerin«, sagte er, als er sie eines Tages tränenüberströmt antraf und sie ihm gestand, dab sie nicht wubte, warum sie weinte, »das kann so nicht weitergehen mit Euch, wir müssen etwas tun... nur gibt’s dagegen natürlich kein Mittel in der Apotheke... Ihr habt das Bergweh, glaub ich, das ist eine Art Schwermut, die sich nur heilen läbt, wenn man etwas unternimmt, was einem Freude macht. Zwar ist hier in der Gegend nicht besonders viel los, aber es wäre doch gelacht, wenn uns nichts Passendes einfiele! Vor allen Dingen solltet Ihr nicht mehr allein hier hocken wie ein Käuzchen in seiner Höhle: Gesellschaft ist das halbe Leben, stimmt’s? Morgen schliegt Ihr die Tür ab und geht mit uns auf die Alm. Es kommt keine Menschenseele zur Einsiedelei herauf, höchstens Euer Mann, und wenn der vor verschlossener Tür steht, soll er warten oder umkehren: Wir werden ihn kaum vermissen.«

Und indem er die Gewichtigkeit seiner Worte mit einem sanften Lächeln abmilderte, verkündete er, ohne ihr Einverständnis abzuwarten, sie am nächsten Tag mit auf die Alm zu nehmen.

»Ihr werdet selbst sehen, es ist gar nicht so übel da oben... Und wenn Ihr Euch so lange nicht gedulden wollt, fragt den Kleinen.«

Mila nickte nur, als sei alle Willenskraft in ihr erlosehen; und am nächsten Tag trottete sic fügsam hinter der Herde her, brav wie ein Kind. Auf dem Weg unterhielt der Schäfer sie mit seinem Geplauder, dann lieben sie sich am Fub der Volva zum Frühstück nieder, später sah sie dem Jungen zu, der mit seiner Schleuder die Luft steinigte, und noch etwas später las sie mit ihm in seiner Fibel, die der Schäfer in seiner Tasche mitgebracht hatte...

Auf dem Abstieg über den Walfischrücken des Roquís Mitjà, während die Schafe schubsend und drängelnd auf die Einsiedelei zustürmten, stellte Mila erstaunt fest, dab zum ersten Mal seit langer Zeit ein ganzer Tag unbemerkt verflogen war; und der kühle Wind des nahenden Abends umhüllte sie von Kopf bis Fub mit erquickender Frische, schien ihre Mattigkeit davonzufegen und ihr neues Leben einzuhauchen.

Traduït per Petra Zickmann
Víctor Català, Solitud. München: SchirmerGraf Verlag, 2007, pp.198-215.
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