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Les pedres de l'àmfora

Vicent Andrés Estellés
Nichts mag ich so sehr

I

nichts mag ich so sehr
wie die paprika, wenn ich sie mir, gegrillt,
zerteilt in streifen, mit olivenöl beträufele.

ich singe dann, zerstreut, sprech mit dem öl, mit den erzeugnissen der erde


ich eß sie furchtbar gern, die gegrillte paprika
doch nicht zu sehr gegrillt, denn das verdirbt sie,
allein das zarte fruchtfleisch, das man findet,
wenn man ihr die verkohlte schale abzieht.

ich leg sie mir zurecht in appetitlichen reihen,
beträufel sie mit kaltgepreßtem öl und einer prise salz
und tränke eine menge brot darin,
wie es die armen tun,
im öl, das salzig ist und den geschmack der paprika angenommen hat.

danach nehme ich
zwischen daumen und zeigefinger, mit einem stückchen brot,
ein stückchen paprika, und heb es gierig hoch,
wie eine hostie,

und betrachte es in der luft.
manchmal komm ich zur extase, bis zum orgasmus.

ich mach die augen zu und zieh's mir rein.

Traduït per Hans-Ingo Radatz
Vicent Andrés Estellés, Nichts mag ich so sehr . A: Gedichte. Frankfurt: Domus Editoria Europaea, 1993
Vicent Andrés Estellés, Arxiu “Serra d’Or”
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